Meniskusriss Wien
Abklärung und Behandlung bei einem Meniskusriss

Ein Meniskusriss zählt zu den häufigsten Verletzungen des Kniegelenks.

Behandlung Knie

Er kann plötzlich bei einer Drehbewegung oder Sportverletzung entstehen, sich aber auch durch zunehmende Abnützung entwickeln. Typische Beschwerden sind Schmerzen im Kniegelenk, Schwellungen sowie ein Stechen oder Blockieren bei bestimmten Bewegungen.

Priv.-Doz. Dr. Julian Jöstl, PhD, MSc ist Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Sportarzt und auf Verletzungen des Kniegelenks spezialisiert. In seiner Ordination in 1090 Wien erfolgt eine genaue Abklärung und die Planung einer individuell passenden Therapie – konservativ oder, wenn notwendig, operativ.

Beim Meniskusriss geht es nicht nur darum, Beschwerden zu behandeln. Wenn möglich, sollte möglichst viel gesundes Meniskusgewebe erhalten bleiben.

– Priv.- Doz. Dr. Julian Jöstl, PhD, MSc.

Meniskusriss abklären lassen

Nicht jeder Meniskusriss verursacht die gleichen Beschwerden und nicht jeder Riss muss operiert werden. Entscheidend sind unter anderem die Art und Lage des Risses, die Beschwerden, mögliche Begleitverletzungen und die persönlichen Anforderungen an das Knie.

Bei der Behandlung steht nach Möglichkeit der Erhalt des Meniskus im Vordergrund. Je nach Befund kann eine konservative Therapie ausreichen oder eine operative Versorgung sinnvoll sein.

Knieverletzung erklären

Ursachen: Wie entsteht ein Meniskusriss?

Die Menisken liegen zwischen Ober- und Unterschenkelknochen und tragen dazu bei, Belastungen im Kniegelenk zu verteilen und das Gelenk zu stabilisieren.

Ein Meniskusriss kann durch eine plötzliche Dreh- oder Beugebewegung entstehen. Besonders häufig passiert dies beim Sport, wenn das Knie belastet und gleichzeitig verdreht wird.

Neben solchen akuten Meniskusverletzungen können sich Risse auch langsam durch Veränderungen des Meniskusgewebes entwickeln. Dann können bereits alltägliche Belastungen Beschwerden auslösen. Für die Behandlung ist daher nicht nur entscheidend, dass ein Riss vorhanden ist, sondern auch, wie er entstanden ist und welche Beschwerden tatsächlich bestehen.

Symptome: Beschwerden bei einem Meniskusriss

Ein Meniskusriss kann sich unterschiedlich bemerkbar machen. Bei einer akuten Verletzung treten die Beschwerden häufig unmittelbar nach einer Drehbewegung oder einem Sportunfall auf. Bei verschleißbedingten Veränderungen können sie sich dagegen langsam entwickeln.

Typische Beschwerden sind:

  • Schmerzen an der Innen- oder Außenseite des Kniegelenks
  • Schmerzen bei Dreh- oder Beugebewegungen
  • Schwellung des Knies
  • Schmerzen beim Stiegensteigen oder in der Hocke
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • Stechen oder Einklemmen im Knie
  • Blockierungsgefühl
  • Beschwerden bei sportlicher Belastung

Insbesondere ein wiederholt blockierendes Knie oder anhaltende Beschwerden nach einer Verletzung sollten fachärztlich abgeklärt werden.

Diagnose: Untersuchung bei Verdacht auf Meniskusriss

Die Diagnose beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über Beschwerden, einen möglichen Unfallhergang sowie sportliche und berufliche Belastungen. Anschließend wird das Knie klinisch untersucht.

Dabei werden unter anderem Beweglichkeit, Druckschmerz, Schwellung und mögliche Begleitverletzungen beurteilt.

Je nach Befund können bildgebende Untersuchungen notwendig sein. Besonders eine Magnetresonanztomographie (MRT) kann helfen, Lage und Ausmaß einer Meniskusverletzung sowie mögliche zusätzliche Schäden an Knorpel oder Bändern zu beurteilen. Die Notwendigkeit der Bildgebung wird individuell entschieden.

Behandlungsmöglichkeiten bei Meniskusriss

Die Behandlung richtet sich immer nach dem individuellen Befund. Alter und Aktivitätsniveau spielen ebenso eine Rolle wie Beschwerden, Rissform, Gewebequalität und mögliche Begleitverletzungen.

Grundsätzlich kommen sowohl konservative als auch operative Behandlungsmöglichkeiten infrage.

Meniskusriss ohne Operation behandeln

Nicht jeder Meniskusriss muss operiert werden. Bei geeigneten Rissen und überschaubaren Beschwerden kann zunächst eine konservative Behandlung sinnvoll sein.

Dazu können gehören:

  • gezielte Physiotherapie
  • Muskelaufbau
  • Verbesserung von Beweglichkeit und Stabilität
  • Anpassung der Belastung
  • schmerz- und entzündungshemmende Maßnahmen
  • schrittweiser Wiedereinstieg in Sport und Belastung

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion und Belastbarkeit des Kniegelenks zu verbessern.

Operative Behandlung: Meniskus möglichst erhalten

Ist eine Operation notwendig, steht nach Möglichkeit der Erhalt von funktionsfähigem Meniskusgewebe im Vordergrund. Der Meniskus erfüllt wichtige Aufgaben bei Belastungsverteilung und Stabilität des Kniegelenks. Deshalb sollte gesundes Meniskusgewebe nicht unnötig entfernt werden.

Meniskusnaht und Meniskuserhalt

Bei geeigneten Meniskusrissen kann das verletzte Gewebe operativ erhalten und wieder stabilisiert werden. Im Rahmen einer arthroskopischen Operation wird der Riss versorgt, sodass die Voraussetzungen für eine Heilung geschaffen werden.

Abhängig von Lage, Form und Ausmaß des Risses stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Meniskusnaht beziehungsweise Refixation zur Verfügung. Welche Methode sinnvoll ist, wird anhand des individuellen Befundes entschieden.

Ziel ist es, möglichst viel eigenes Meniskusgewebe und damit dessen Funktion im Kniegelenk zu erhalten. Der Meniskuserhalt wird bei geeigneten traumatischen Rissen gegenüber einer Entfernung von Meniskusgewebe bevorzugt.

Meniskusteilentfernung

Nicht jeder Meniskusriss kann sinnvoll genäht oder erhalten werden. Ist das geschädigte Gewebe nicht ausreichend stabil beziehungsweise nicht für eine Reparatur geeignet, kann eine arthroskopische Meniskusteilentfernung notwendig sein.

Dabei wird nur der geschädigte und instabile Anteil des Meniskus entfernt. Stabiles und funktionsfähiges Meniskusgewebe soll möglichst erhalten bleiben.

Ob eine Meniskusnaht oder eine Teilentfernung sinnvoller ist, lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Die Entscheidung richtet sich nach dem konkreten Befund und wird individuell getroffen.

Rehabilitation nach Meniskusriss oder Meniskus-OP

Eine strukturierte Rehabilitation ist sowohl bei konservativer als auch bei operativer Behandlung wichtig. Nach einer Operation richtet sich die Belastungssteigerung danach, wie der Meniskus behandelt wurde. Nach einer Meniskusnaht muss das reparierte Gewebe zunächst ausreichend geschützt werden. Nach einer Teilentfernung kann die Belastung häufig anders aufgebaut werden. Ein einheitliches Nachbehandlungsschema gibt es deshalb nicht; die Rehabilitation sollte sich am jeweiligen Eingriff und Heilungsverlauf orientieren.

Im weiteren Verlauf stehen insbesondere Beweglichkeit, Muskelkraft, Koordination und Stabilität des Kniegelenks im Vordergrund. Ziel ist ein Knie, das im Alltag, Beruf und Sport wieder möglichst sicher und belastbar eingesetzt werden kann.

Prognose: Zurück zu Alltag und Sport

Wie rasch die Rückkehr zu Alltag und Sport möglich ist, hängt von der Art des Meniskusrisses, der gewählten Behandlung, möglichen Begleitverletzungen und dem individuellen Heilungsverlauf ab.

Nach einer Meniskusnaht benötigt das Gewebe ausreichend Zeit zur Heilung. Entsprechend wird die Belastung kontrolliert gesteigert. Nach einer Teilentfernung unterscheidet sich die Rehabilitation davon.

Vor allem bei sportlich aktiven Patient sollte die Rückkehr zur vollen Belastung nicht ausschließlich nach einem bestimmten Zeitraum erfolgen. Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Beschwerdefreiheit sollten ausreichend wiederhergestellt sein.

Dr. Jöstl Portrait

Warum Dr. Julian Jöstl bei einem Meniskusriss?

Priv.-Doz. Dr. Julian Jöstl, PhD, MSc ist Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Sportarzt und auf Knieverletzungen sowie Sportverletzungen spezialisiert. Zu seinen Schwerpunkten zählen konservative und minimal-invasive operative Behandlungsmethoden von Kniebeschwerden.

Patientinnen und Patienten profitieren von:

  • Spezialisierung auf Knie- und Sportverletzungen
  • genauer Diagnostik
  • konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten
  • individueller Therapieplanung
  • Fokus auf gelenkerhaltende Behandlung
  • persönlicher Betreuung und strukturierter Nachbehandlung
  • zentral gelegener Ordination in 1090 Wien

Die Behandlung wird an den individuellen Befund und die persönlichen Anforderungen angepasst – vom Alltag bis zur Rückkehr in den Sport.

Häufige Fragen zum Meniskusriss

Nein. Nicht jeder Meniskusriss benötigt eine Operation. Je nach Beschwerden, Rissform, Aktivitätsniveau und Begleitverletzungen kann eine konservative Behandlung ausreichend sein. Ob eine Operation sinnvoll ist, wird nach einer genauen Untersuchung individuell entschieden.

Das hängt unter anderem von Art und Lage des Risses sowie der Gewebequalität ab. Nicht jeder Meniskusriss hat die gleichen Voraussetzungen zur Heilung. Entscheidend ist außerdem, ob der Riss Beschwerden verursacht und die Funktion des Knies beeinträchtigt.

Eine Operation kann beispielsweise bei anhaltenden Beschwerden, mechanischen Problemen wie Blockierungen oder bei bestimmten instabilen Rissen sinnvoll sein. Die Entscheidung wird anhand des individuellen Befundes getroffen.

Wenn ein Meniskusriss für eine Reparatur geeignet ist, wird grundsätzlich versucht, möglichst viel funktionsfähiges Meniskusgewebe zu erhalten. Eine Teilentfernung kann notwendig sein, wenn das geschädigte Gewebe nicht sinnvoll erhalten werden kann.

Bei einer Meniskusnaht wird das verletzte Meniskusgewebe arthroskopisch stabilisiert. Je nach Rissform und Lage können unterschiedliche Verfahren zur Anwendung kommen. Ziel ist, dem Meniskus die Möglichkeit zur Heilung zu geben und möglichst viel eigenes Gewebe zu erhalten.

Bei einer Teilentfernung wird geschädigtes und instabiles Meniskusgewebe entfernt. Dabei soll nur so viel Gewebe wie notwendig entfernt und möglichst viel funktioneller Meniskus erhalten werden.

Das hängt wesentlich von der Art der Operation ab. Nach einer Meniskusnaht muss das reparierte Gewebe länger geschützt werden als nach vielen Teilentfernungen. Die Belastung und Rückkehr zu Sport werden deshalb individuell geplant.

Der Zeitpunkt hängt vom Riss, der Behandlung und dem Heilungsverlauf ab. Vor der Rückkehr zum Sport sollten Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Belastbarkeit ausreichend wiederhergestellt sein.

Neben der klinischen Untersuchung kann vor allem eine MRT-Untersuchung wichtige Informationen über den Meniskus und mögliche Begleitverletzungen liefern. Ob ein MRT notwendig ist, wird anhand der Beschwerden und des Untersuchungsbefundes entschieden.

Ordination in 1090 Wien

Priv.-Doz. Dr. Julian Jöstl untersucht Meniskusverletzungen und andere Kniebeschwerden in seiner Ordination in 1090 Wien und bespricht anschließend die individuell passenden konservativen oder operativen Behandlungsmöglichkeiten. Seine Website weist Meniskusriss ausdrücklich als einen seiner Schwerpunkte bei Kniebeschwerden aus.